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Donnerstag, 17. Juli 2014

Not that Groovy

Ist es eigentlich schon allgemein akzeptiert, daß Web Anwendungen nicht mehr davon ausgehen dürfen, daß es für sie eine entspannte Startphase gibt? Daß sie auch beim ersten Request für den Endbenutzer ausreichend schnell antworten sollten? Es klingt immer noch häufig so, als wären "teure" Dinge, die nur einmal in der Anwendung passieren kein so großes Problem und das man dieses "teure" einfach auf die Startphase verschiebt.
Alles was ich hier schreibe, ist nur für Projekte relevant, in denen ein Deployment nennenswerte Kosten verursacht oder es aus anderen Gründen keine gute Idee ist, ständig die gesamte Software installieren. Mir war diese Stabilität mit großen Systemen auf Basis CoreMedia immer ein so großer Vorteil, daß ich das auch mit Tangram im kleinen nachgezeichnet habe (bzw. dort sogar für die großen Projekte vorgezeichnet habe). Dennoch muß man auf wechselnde Anforderungen genauso dynamisch reagieren, wie auf die Anfragen der Kunden an das System.

Messungen mit Groovy-Code in der Datenbank

Um die Software einfacher und schneller an Anforderungen anzupassen, habe ich mich ja vor Jahren auf Groovy-Code in einem irgendwie gearteten Repository festgelegt. Wir kennen das von Stylesheets, JavaScripts, Templates (z.B. Freemarker, Apache Velocity).
Damals habe ich für einen großen deutschen Telekommunikationskonzern eine Reihe von Messungen durchgeführt, die deutlich belegt haben, daß der Zugriff auf eine fertig kompilierte Groovy-Klasse - oder gar eine vorher abgelegte Instanz davon - keine Nachteile gegenüber dem Java-Code des statischen Programmteiles hat.
Für den einzelnen Request einer Webanwendung ist es also vollkommen egal, ob der Code nun deployed wurde oder in der Datenbank liegt.
In der Folge hat die typische Tangram Webanwendung kaum noch Anteile an Java-Code (siehe z.B. amor oder dragon-map usw). Es wird alles über Templates mit Apache Velocity für die Darstellungsschicht und Groovy-Code für die Geschäftslogik oberhalb der Datespeicherung bis hin zur URL-Struktur erledigt. (Mit JDO kann sogar ein Teil des Datenmodells so in den dynamisch veränderbaren Teil verlagert werden.)
Die Effizienz bei der Ausführung wird durch einfaches Kompilieren und Instanziieren beim Speichern der Codes erreicht.
Und hier genau schlummert ein Problem, das sich mir nun richtig stellt, wo einiges an "dynamischen" Codes (also solchen in der Datenbank, die potenziell häufiger geändert werden) zusammengekommen ist:
Im Gegensatz zu den Aufrufen der Anwendung und dem direkten Benutzen der Instanzen erhalten wir beim Start des Systems einen deutlichen Performance-Nachteil, da hier nun einiges an Datenbankabfragen und Kompiliervorgängen sowie Instanziierungen zusammenkommt. In der Summe ist das deutlich aufwendiger als die entsprechenden Vorgänge mit statischem Java-Code.
Warum interessiert der Start aber nun gerade wieder? In den meisten Szenarien kommt so etwas doch nicht gerade häufig vor.

Willkommen in der Wolke

Für einen selbstbetreuten "on premise" Servlet/JSP Container mag das stimmen, aber gerade für die "billigen" Modelle in der Wolke und z.B. auch die Google App Engine, OpenShift oder run@cloudbees stimmt das überhaupt nicht, da hier zum Skalieren und bei Nichtbenutzung der Trick gerade darin besteht, Instanzen der Anwendungen herunterzufahren oder neue hinzuzustellen.
Bei Instanzen auf der Google App Engine, bei denen keine sonstigen Zusicherungen eingestellt sind, führt das zu einem netten Hinauf- und Herunterfahren wie ein Jojo. Bis Version 0.7 beinhalten alle Tangram Anwendungen einen Cron-Job, der genau das verhindern sollte, indem die Anwendung sich selbst aufgerufen hat. Vor einiger Zeit habe ich mich dem Problem nun endlich gestellt und versucht, die Startup-Sequenz einmal zu tunen. In der Ausgangslage sind wir bei einem Erst-Start im Bereich von gerne 30s abgelaufene Zeit.

Spring Tuning

Das ist nicht das erste Mal: Bereits früher hat das Springframework gezeigt, daß es den Komfort für den Entwickler mit "Kosten" beim Start belegt. Der Scan der Klassen nach Annotationen und Komponenten sowie deren vollautomatisches Zusammensetzen dauert auf einem mittelprächtigen Rechner zwei bis drei Sekunden, in der App-Engine jedoch gerne bis zu acht Sekunden, die ein Kunde am Browser warten müßte. Das konnte damals durch das Eingrenzen beim Scan reduziert werden:

    <context:component-scan base-package="org.tangram" />

Die Angabe des Base-Package ist hier wichtig und grenzt den Bereich der Klassen, die geprüft werden, nachhaltig ein, was einige Sekunden bringt. In Zukünftigen Versionen sollten hier noch weitere Einschränkungen greifen, weil das "base package" org.tangram immer größer wird und über eine Anzahl von Jars verteilt ist. Ab Version 0.8 müssen daher all Komponenten, die gerne gescannt werden möchten "org.tangram.components" mit Vornamen - also Package-Namen - heißen.

    <context:component-scan base-package="org.tangram.components" />

Dazu wurden einige Klassen in den Paketen verschoben und es bringt wieder einmal ein paar Bruchteile von Sekunden ein. Lohnend, aber es durchbricht die fachlich Sortierung der Klassen ein wenig. (Aus org.tangram.jdo wird org.tangram.components.jdo - man findet sich also schon zurecht)

Caching

Moment! Wieso Caching? Das Füllen der Caches - soweit zu dem Zeitpunkt hilfreich oder notwendig  - ist doch gerade das, was den Start u.a. so langsam macht. Aber die Inhalte der Caches werden dann bei Start genau dieselben sein, wie beim letzten Herunterfahren - oder dieselben, die schon eine andere Instanz berechnet hat. Es wäre also ganz nett, wenn man einfach auf diese Wert zurückgreifen könnte.
Das tut Tangram letztlich auch bereits seit langer Zeit in der Google App Engine: Der Scan nach Klassen, die zur Persistenz-Schicht gehören, fällt in die gleiche Rubrik wie der Scan des Spring-Framework und die Daten, die sich die BeanFactory hier merken muß, werden in der Google App Engine im Memory Cache über die JSR107 Schnittstelle gespeichert.
Diese Schnittstelle soll uns nun helfen, noch mehr Vorgänge nur so häufig auszuführen, wie es notwendig ist, unabhängig davon, ob es wir von einem Start-Request sprechen oder mitten in der Arbeit sind. Das macht die Webanwendungen Wolken-tauglicher als sie es bisher sind.
Die Benutzung dieses Caches ist denkbar einfach:

try {
  CacheFactory cacheFactory = CacheManager.getInstance().getCacheFactory();
  jsrCache = cacheFactory.createCache(Collections.emptyMap());
} catch (CacheException ce) {
  log.error("()", ce);
} // try

Und danach ist es mit put() und get() getan, wobei man natürlich immer gewahr sein muß, daß einmal nichts im Cache ist. - Und einige kompliziertere Sache - obwohl java.lang.Serializable markiert - kann man zwar hineinstopfen, findet sie in der Admin-Oberfläche, bekommt sie aber nicht mehr heraus.
Das gilt leider insbesondere für per JDO persistierbare Objekte und kompilierte Java Klassen.

Tunen wo es wehtut

Langsam ist bei einem leeren Cache das beziehen aller Codes, die für die Website notwendig sind, aus dem Datastore. Hier geht es schon bei wenigen Codes eher um Sekunden als die oben zitierten Bruchteile. Also enthält Tangram ab Version 0.8 einen Simplen, persistenten Query-Cache, der genau wie der transiente Cache die IDs der Objekte der Ergebnislisten den Queries erfaßt und ablegt. Dieser Cache bringt der gesamten Anwendung bei ersten Aufrufen einer Instanz eine deutlichen Schub bei abfragebasierten Anwendungen.
Mit diesen ID-Listen muß man sich leider immer noch an den Datastore wenden, um die Objekte zu beziehen, da diese Objekte ja nicht in den Cache gelegt werden konnten.
Diesen Schritt aber wiederum kann man sich bei den Codes gut sparen, in dem man sie beim Lesen in reine transiente Objekte umwandelt (hey, es sind Codes!) und sie dann im persistenten Startup Cache ablegegen zu können.
Jetzt ist eine der längsten Phasen beim Starten das Kompilieren der Groovy-Klassen. Hier den Binärcode zu cachen hat sich bisher als nicht umsetzbarer Ansatz erwiesen. Aber evtl. kommt das ja auch noch. So ist der limitierende Faktor beim Startup auf die Anzahl der Groovy-Codes und den Compiler gesetzt. Mehr ging bisher nicht, aber es hat den Startup in der Zeit gedrittelt. - Und die Ansätze daraus sind verallgemeinerbar für Anwendungen in der Wolke.

Dienstag, 15. Juli 2014

Google App Annoyance - aka Engine

Together with the missing support for the Servlet 3.0 specification in Google App Engine (and, yes, there are still too many situations were this specification level ist not available) we are reading from Google for their App Engine that classpath scanning is an issue on that platform and that this is one of the reasons that kept them from supporting this version of the servlet specification.
What I didn't read from Google is, that they noticed that the Servlet 3.0 version is (arguably) one of the most important steps since Java came to the web. There is no major framework in the Java world anymore not doing any classpath scanning right now. The mentioned Springframework I'm using is just one example.
After some five years of work with the Google App Engine and Java as the only language in use, I changed my mind and don't consider the App Engine as one of the first choices in cloud platforms for the Java world anymore.
And this is really just because of these two small issues.
Like very many others I'm using the Springframework - with component scan and thus with classpath scanning. Any first request to an instance take ages. But "first requests" are common in the cloud, where instances need to be shut down and brought up depending on load. And the cloud is what Google App Engine is about, isn't it?
I invested quite some effort to learn how to be fast on the first request while still using the Springframework and even developed my own stripped down, minimalistic Dependency Injection environment for the application setup (dinistiq) to only have the features I'm using at hand. But this all didn't help to make the end user experience satisfying. Things feel slow.
So in the end this all gave the push for Tangram to support that many new platforms, use the CI Features and Repositories at cloudbees, enjoy the command line access of OpenShift. This brought options of different frameworks and I learned much about cloud deployment and operation scenarios. So in that respect we should be thankful for the Google App Engine weakness.
But it still is the source of some level of complexity and number of artifacts flying around in what I call my dynamic web application framework Tangram. Also this currently renders Google App Engine the second best cloud platform for Java while still having great web based monitoring tools.

Mittwoch, 13. November 2013

mavenLocal() - remote and clean

Working in the cloud even for development tasks oftentimes needs what used to be the local maven artifact repository – referred to as mavenLocal() – available somewhere remote, accessible by your cloud continuous integration server.

The usual Suspect

A very easy way is to use an e.g. WebDAV accessible folder somewhere for every days snapshots.
For gradle users this has two drawbacks and for all others still at least one:
You will get a bunch of snapshots over time and the housekeeping there is as time consuming as with your local maven artifact repository, which – from time to time – needs some cleaning to avoid unreproducable build on your machine.

Cloudbees humming to a Gradle Blues

This is where my latest suggestion comes in: The cloudbees forge.
This is still a more or less normal WebDAV accessible storage but it has one important feature: Just with a check box in the administration panels you can ask for snapshot clean up to be done for you.
The one additional problem for Gradle users is the fact, that the latest maven-publish plugin from the distribution cannot publish to WebDAV resources until http://issues.gradle.org/browse/GRADLE-2919 is resolved.

Cloudbees Forge cleans my local Repository

As a workaround I'm publishing to a local folder and using a synchronisation software (https://github.com/mgoellnitz/JFileSync3 or AllwaySync) to bringt the stuff online. This in turn has the advantage that the clean up of cloudbees hums over to my local drive. Thus I'm not really sure if I'm waiting for a solution to the Gradle WebDAV publish problem...

Tangram Snapshot Artifact Repository

As a result I now – without any additional effords on my side – present public snapshots of the tangram system.

Tangram Snapshot Maven Artifact Repository now to be found at:
https://repository-tangram.forge.cloudbees.com/snapshot

And I myself am using these on any cloud platform I'm trying some remote build on, still having the latest changes for these plattforms available. All this avoiding the need to release to my old Ad-hoc Maven Artifact Repository at

http://my-amor.appspot.com/repository/

which still holds the releases.
I expect to be using the cloudbees solution for my releases some day soon as well. It's way easier to handle.

Sonntag, 10. November 2013

Splitter im Frühling

(English summary at the end)
Am Ende dieses Beitrags kommt eine universeller Konfigurations-Helper für das Springframework heraus.
org/tangram/spring/PropertySplittingPlaceholderConfigurer.java
Aber warum man so etwas brauchen könnte, wollte ich kurz an zwei oder vier (je nachdem wie man es zählen möchte) zeigen.
Bisher habe ich das Springframework und die jeweiligen Persistenzschicht immer komplett unabhängig voneinander genutzt: Java Persistence API (JPA) konfiguriert man über eine persistence.xml und Java Data Objects (JDO) über eine jdoconfig.xml. ORM Integrationen habe ich auch im zusammenspiel mit Spring MVC nicht benötigt. - Dachte ich.
Aber insbesondere durch Cloud-Umgebungen habe ich nun lernen müssen, daß der Weg über diese Dateien eigentlich nicht gerade "best practice" ist und eher für einfache Situationen taugt.
Wenn man dann endlich neben der Nutzung der Google App Engine auch mal einen Ausflug nach Cloudbees und OpenShift macht, tritt nämlich ein kleines Problem zutage: Die Werte in den oben genannten Dateien können nicht, wie alles andere, das ich in Spring "zusammenstecke", mit Platzhalter versehen werden, die erst zur Laufzeit des Systems aufgelöst werden.
Durch diese Ersetzung, wie sie z.B. Bei Spring quasi automatisch passiert - paßt sich ein ein grundsätzlich vorkonfiguriertes System dann in seine Laufzeitumgebung ein. - Bis auf die Persistenzschicht in meinem Fall.
Als einfachstes Beispiel nehmen wir mal die Verbindungsdaten zu einer Datenbank unter OpenShift. Diese sollte man am sinnvollsten aus den Umgebungsvariablen lesen, sagt die "best practice" von OpenShift.

JDO auf OpenShift

Also nimmt man beim Einsatz von JDO die Werte

<persistence-manager-factory name="transactions-optional">
  <property name="javax.jdo.PersistenceManagerFactoryClass"

            value="org.datanucleus.api.jdo.JDOPersistenceManagerFactory"/>     
  <property name="javax.jdo.option.ConnectionURL"

            value="mongodb://localhost:8111/db"/>
  <property name="javax.jdo.option.ConnectionUserName" value="u"/>
  <property name="javax.jdo.option.ConnectionPassword" value="p"/>
</persistence-manager-factory>


aus der jdoconfig.xml komplett heraus und übergibt sie bei der Instanziierung der PersistenceManagerFactory mit:

factory = 
JDOHelper.getPersistenceManagerFactory(jdoConfigOverrides, 
                                       "transactions-optional");

und diese jdoConfigOverrides bezieht man dann aus der Spring-Configuration, wo sie von den Ersetzungen auf Basis von Umgebungswerten profitieren:

<bean id="jdoConfigOverrides" class="java.util.HashMap">
  <constructor-arg>
    <map>
      <entry key="javax.jdo.option.ConnectionURL"

      value="mongodb://${OPENSHIFT_MONGODB_DB_HOST}:${OPENSHIFT_MONGODB_DB_PORT}/test"/>
      <entry key="javax.jdo.option.ConnectionUserName"

             value="${OPENSHIFT_MONGODB_DB_USERNAME}"/>
      <entry key="javax.jdo.option.ConnectionPassword"

             value="${OPENSHIFT_MONGODB_DB_PASSWORD}"/>
    </map>
  </constructor-arg>
</bean>

JPA auf OpenShift

Entsprechend geht man bei JPA vor und nimmt die Werte

<persistence-unit name="openjpa" transaction-type="RESOURCE_LOCAL">
  <provider>org.apache.openjpa.persistence.PersistenceProviderImpl</provider>
  <exclude-unlisted-classes>false</exclude-unlisted-classes>
  <properties>
    <property name="javax.persistence.jdbc.url"

              value="jdbc:postgresql://localhost:5432/postgres"/>
    <property name="javax.persistence.jdbc.user" value="un"/>
    <property name="javax.persistence.jdbc.password" value="pw"/>
  </properties>
</persistence-unit>

auch hier aus der Konfigurationsdatei heraus und fügt sie in die Spring-Konfiguration ein:

<bean id="jpaConfigOverrides" class="java.util.HashMap">
  <constructor-arg>
    <map>
      <entry key="
javax.persistence.jdbc.url"
  value="jdbc:postgres://${OPENSHIFT_POSTGRESQL_DB_HOST}:${OPENSHIFT_POSTGRESQL_DB_PORT}/db"/>
      <entry key="
javax.persistence.jdbc.user"
             value="${OPENSHIFT_POSTGRESQL_DB_USERNAME}"/>
      <entry key="
javax.persistence.jdbc.password"
             value="${OPENSHIFT_POSTGRESQL_DB_PASSWORD}"/>
    </map>
  </constructor-arg>
</bean>

denn auch hier gibt es entsprechende Parameter beim Erzeugen in diesem Fall der EntityManagerFactory:

factory = 
Persistence.createEntityManagerFactory(persistenceUnitName,
                                       jpaConfigOverrides);

Cloudbees

Über die Vorgehensweise hier stolperte ich erst, als ich meine Anwendungen mit Tangram auf OpenShift betreiben wollte, nachdem sie bei cloudbees schon liefen, da es für MySQL auf run@cloudbees eine "managed" Lösung mit einer DataSource gibt

 <!-- jndi datasource example (run@cloudbees) -->
 <property name="datanucleus.ConnectionFactoryName" 

           value="java:comp/env/jdbc/mydb" />

Das Problem besteht also mit der "hauseigenen" MySQL Datenbank dort überhaupt nicht.
Aber auch in dieser Umgebung werden ganz allgemein Werte der Betriebsumgebung an die Anwendungen durchgereicht und sollten von dieser auch benutzt werden.

URL Splitting in der Spring-Konfiguration

Das geht leider nicht ganz genau wie oben beschrieben, da unter Cloudbees z.B. für MongoDB die Verbindungdaten in einer URL übergeben werden (die gibt es auf OpenShift auch, aber man kann dort auch direkt auf die Einzelteile zurückgreifen).
Die Lösung ist hier mit ein wenig Programmieraufwand (s.o.) verbunden, da ich mich entschlossen habe, die Property-Ersetzungen durch Spring an dieser Stelle ein wenig aufzubohren und ganz allgemein URLs in ihren Teilen nutzbar zu machen.
Den

<bean id="propertyConfigurer" 
  class="org.springframework.beans.factory.config.PropertyPlaceholderConfigurer">
  <property name="locations">
    <list>
      <value>classpath*:/tangram/*.properties</value>
      <value>/WEB-INF/tangram/*.properties</value>
    </list>
  </property>
</bean>

ersetze ich also durch einen eigenen

<bean id="propertyConfigurer" 
      class="org.tangram.spring.PropertySplittingPlaceholderConfigurer">
  <property name="locations">
    <list>
      <value>classpath*:/tangram/*.properties</value>
      <value>/WEB-INF/tangram/*.properties</value>
    </list>
  </property>
</bean>

Danach steht von jeder URL, wie z.B. ${MONGOHQ_URL_MYBD} für den Service MongoHQ auf Cloudbees mit der verbundenen Datenbank MYDB, die Teile zur Verfügung:

<bean id="jdoConfigOverrides" class="java.util.HashMap">
  <constructor-arg>
    <map>
      <entry key="javax.jdo.option.ConnectionURL"

value="mongodb:${MONGOHQ_URL_TANGRAM.host}:${MONGOHQ_URL_MYBD.port}/${MONGOHQ_URL_MYDB.uri}" />
      <entry key="javax.jdo.option.ConnectionUserName" 

             value="${MONGOHQ_URL_MYDB.username}" />
      <entry key="javax.jdo.option.ConnectionPassword" 

             value="${MONGOHQ_URL_MYBD.password}" />
    </map>
  </constructor-arg>
</bean>

Das macht die Implementierung für alles, was sie für eine URL hält, und damit wird sie zu einem recht universellen Werkzeug bei der Spring-Konfiguration.
Jede URL in einer Property-Datei

# Example
url=mongodb://ruth:guessme@mongo.host:8111/db

wird zerlegt in

url.username=ruth
url.password=guessme
url.host=mongo.host
url.port=8111
url.uri=db 

Diese Platzhalter fügt der PlaceholderConfigurer dann an allen gewünschten Stellen ein. Das sollte für einen ganzen Bereich von Anwendungen erst einmal mit einem Werkzeug ausreichen.

English (sort of) Summary

For easier parameter passing through the springframework down into the JDO or JPA persistence layers of you app - especially on the plattforms of CloudBees and OpenShift - I introduced a PropertySplittingPlaceholderConfigurer, which splits everything it consideres a URL into the parts host, port, username, password, protocol, and uri.
So anything in the form of

# Example
url=mongodb://ruth:guessme@mongo.host:8111/db

gets exploded as if it would read

url.protocol=mongo
url.username=ruth
url.password=guessme
url.host=mongo.host
url.port=8111
url.uri=db

These generated properties can subsequently be used as placeholders in your springframework XML configuration files. So, what started as a little helper to connect to the databases of OpenShift in the best practice way, ended as a small but universal helper class.

Donnerstag, 3. Oktober 2013

Wolkig aber sonnig

Bereits im Sommer konnte ich hier verkünden, daß ein Tangram Deployment in der Wolke bei den Bienen von CloudBees ohne weiteres - und ohne weitere Änderungen möglich - und sehr einfach ist.
Dabei sind die 5MB, die dort bei MySQL Instanzen kostefrei zur Verfügung gestellt werden jedoch auch für einen Playground, z.B. auf Basis des RDBMS Beispiels, sehr eingeschränkt. Beim Versuch, diese Grenze zu erweitern, stieß ich in den Services bei CloudBees auf die MongoDB, die man mir ja schon lange an's Herz gelegt hat - z.B. im CoreMedia Kontext. Schade nur, daß Tangram ja keine MongoDB unterstützt... Außerdem war die Beschreibung, die damals gegeben wurde zwar vollständig, aber für eine vollen Integration der Möglichkeiten der CloudBees Plattform sehr knapp.

MongoDB für Tangram

Das Fehlen der MongoDB-Unterstützung ließ sich mit wenigen Handgriffen beseitigen, sodaß es nun ein entsprechendes Modul gibt. Lerneffekt dabei: Die separaten RDBMS und MongoDB Layer oberhalb von JDO sind eventuell nicht nötig, und man könnte die Entscheidung der konkrekten Anbindung auf die Konfiguration auslagern. Ich lege mich damit nur auf die datanucleus dataaccess Plattform fest und verschiebe alle weiteren Fragen auf diese Ebene. Bevor ich aber soweit gehen will, sollte ich evtl. noch ein paar kleinere Ecken bei der Behandlung von strukturierten Texten und Blobs angehen.

Keine Beispielanwendung

Die Minimalversion aus dem Sommer sollte nun anhand etwas realistischerer Szenarien erweitert werden. Im Moment haben wir statt einer weiteren Beispielanwendung erst einmal unsere eigene (sehr kleine) Website, die in diesem Fall sogar eine Webseite ist - und das mit Absicht - auf CloudBees, MongoDB und Tangram umgezogen.
Dabei wird außer CloudBees nichts weiter als die lokale Entwicklungsumgebung genutzt und gegebenenfalls ein separater GIT-Client.
Nur die eingegebauten, privaten Maven-Repositories blieben bisher außen vor, und wir haben das Release 0.8 beschleunigt und gleich auf Tangrams amor abgelegt.
Die Tatsache, daß man bei CloudBees registriert sein muß, kann man hier voraussetzen und die unterschiedliche Optionen dabei ignorieren wir hier. Man muß allerdings damit rechnen, ab und zu drollige Support-Mails zu bekommen, die einen dazu animieren sollen, sich mehr mit der Plattform zu beschäftigen oder die Hilfe anbieten, wenn das CRM-System das Gefühl bekommt, das wäre notwendig.

Schritt für Schritt

Alle weiteren Schritte, bis die Site mit der neuen Technik aktiv war, finden sich nun hier in Bild und Text. Der grobe Ablauf ist:
1. Anwendung erstellen
2. Datenbank erstellen
3. GIT-Repository erstellen
4. Anwendung lokal erstellen
5. Jenkins Build erstellen
6. Anwendung einchecken
7. Konfiguration abstimmen
Für die Einrichtung einer Anwendung beschäftigt man sich zunächst mit dem run@cloud Bereich.

Bereich Applications

Von der Home-Page aus wählen wir Apps aus und erstellen eine Anwendung für Java/JVM.

Dialog Create abApplication 
 
Für den Moment muß in der Anwendung nichts weiter konfiguriert werden. Viele Texte beschreiben hier auch nur die Optionen, die man nun für die Entwicklung hat. Später kann man hier seine Domain (unten) aufschalten. Dafür muß man natürlich nicht nur hier den Domain-Namen angeben, sondern auch entsprechend seinen DNS mit einem weiteren CNAME konfigurieren.

Seite Manage Application

Für die Datenbanken hat man mehrere Optionen. Zum einen findet sich unter DBs MySQL. Dort kann man eine MySQL Datenbank anlegen und verwalten.

 Dialog Create MySQL Database

Seite Manage Database

Eine MySQL Datenbank sollte man mit dem Kommandozeilenwerkzeug bees mit der Anwendung verbinden. Alternativ kann man natürlich immer den Datenbankzugang direkt in der Anwendung einstellen, wie es auch Tangram-RDBMS erlaubt. Durch die Verbindung löst man die konkreten Einstellungen zur Datenbank von der Anwendung und verlagert sie in die Systembetreuung - keine schlechte Idee.

bees app:bind -db <DBNAME> -a <APPID> -as tangramdb

Zum anderen gibt es MongoDB, die man als Service im entsprechenden Bereich findet und sich gegebenenfalls erst abonnieren muß. Unter dem MongoDB Service legt man sich eine neue Datenbank an.

Bereich Services

Für die weiteren Schritte hier haben wir MongoDB gewählt. Jetzt wird es Zeit, die Anwendung vorzubereiten. Dazu legt man sich ein GIT Repository an und davon einen lokalen Clone auf dem Entwicklungsrechner.

 Bereich Repositories

Hier hinein kopiert man sich das MongoDB Beispiel (oder das RDBMS-Beispiel). 
Unter CloudBees ist eine Sache anders als in allen anderen bisher probierten Plattformen: Es gibt ein Problem mit den Bibliotheken, die als „provided“ angesehen werden. Also fügen wir sie explizit über die build.gradle hinzu.

configurations {
  libs
  webapp
  // add this:
  reallyNeeded
}
...
dependencies {
  webapp "tangram:tangram-mongo:$tangram_version:war@war"
 
  compile "tangram:tangram-mongo:$tangram_version"
 
  providedCompile "javax.servlet:servlet-api:$servlet_spec"
  providedCompile "javax.servlet:jsp-api:$jsp_spec"
 
  // add this:
  reallyNeeded "org.ow2.asm:asm:4.0"
 
  testCompile "junit:junit:$junit_version"

  providedCompile "org.apache.ant:ant:1.8.4"
  providedCompile "org.datanucleus:datanucleus-enhancer:$datanucleus_enhancer_version"
}
...
war {
  // change this:
  classpath = jar.outputs.files
  + configurations.runtime
  - configurations.providedRuntime
  + configurations.reallyNeeded
  excludes = [ "classes/**" ]
}

Für MongoDB kann man nicht den eleganten Weg über eine Verbindung der Datenbank in der Konfiguration gehen und trägt den konkreten Zugang im Code in src/main/resources/jdoconfig.xml ein. Aus der Konfiguration der MongoDB Datenbank extrahiert man die notwendigen Informationen für Benutzernnamen, Kennwort und Zugangs-URL. 

 Seite Manage MongoDB

Unter Show Config findet man eine Zeichenkette der Form 

mongodb://<username>:<password>@<host>:<port>/<database> 

Diesen Text muß man entsprechend zerlegen, um die Teile für den Zugang für die Datei src/main/resources/jdoconfig.xml passend einfügen zu können.

<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<jdoconfig xmlns="http://java.sun.com/xml/ns/jdo/jdoconfig"
           xmlns:xsi="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance"
           xsi:noNamespaceSchemaLocation="http://java.sun.com/xml/ns/jdo/jdoconfig">

<persistence-manager-factory name="transactions-optional">
  <property name="javax.jdo.PersistenceManagerFactoryClass"    
            value="org.datanucleus.api.jdo.JDOPersistenceManagerFactory"/>

  <!-- jndi datasource for mongodb -->
  <property name="datanucleus.ConnectionURL" value="mongodb:host:port/database" />
  <property name="datanucleus.ConnectionUserName" value="username" />
  <property name="datanucleus.ConnectionPassword" value="password" />

  <property name="datanucleus.autoCreateSchema" value="true" />
  <property name="datanucleus.validateTables" value="true" />
  <property name="datanucleus.manageRelationships" value="true" />
  <property name="datanucleus.validateConstraints" value="true" />
</persistence-manager-factory>

</jdoconfig>
 
Für den ersten Schritt ist ein erweitertes Logging in src/main/webapp/WEB-INF/log4j.properties hilfreich.

# Daily rolling file appender
log4j.appender.file=org.apache.log4j.ConsoleAppender
# log4j.appender.file.File=build/tangram.log
log4j.appender.file.layout=org.apache.log4j.PatternLayout

Bevor wir das Ergebnis nur in das GIT-Repository pushen, legen wir uns lieber gleich vorher einen Job im Jenkins Continous-Integration Server an, der auf unseren Push mit dem ersten Deployment-Versuch reagieren kann.


Bereich Builds

Wir legen also eine Freestyle Job in Jenkins an.

 Seite Neuen Job Anlegen

Diesen neuen Job konfigurieren wir dann. Zunächst wählt man unter Source-Code Management git aus und fügt die ssh-basierte Zugangs-URL ein.

 Seite Job konfigurieren

Im Buildverfahren sind zwei Schritte nötig, die über Build-Schritt hinzufügen... eingefügt werden können: Invoke Gradle Script und Deploy applications. In beiden Schritte kann die weitgehend leere Basiskonfiguration beibehalten werden.

Seite Job konfigurieren - Buildverfahren

Alle weiteren Anpassungen und Entwicklungen sind jetzt nur noch dem konkreten Bedarf und nicht mehr der Technik geschuldet.
Nun wird jedesmal, wenn man das GIT-Repository pusht ein Build im Jenkins angestoßen und die aktuelle Version versucht zu bauen und zu deployen.
Im Erfolgsfall kann man dann sein Logging tunen und eine eigene Domain aufschalten.

Sicherheitsfragen

Sicherheitsbedenken? In diesem Fall ist ein ohnehin veröffentlichtes Framework mit nichts weiter als der Beispielanwendung - ebenfalls öffentlich zugänglich - und ein paar eigenen Templates für ohnehin öffentlich zugänglichen Inhalt zu sehen. Dies ist nicht die Stelle, an der uns die Cloud Sorgen machen kann, aber die Cloudbees Plattform nimmt uns die Betreuung aller Komponenten von der Entwicklung bis zum produktiven System ab. Physische eigene zu wartende Rechner finden sich nur noch im Form der Entwicklermaschinen. Alles andere kann abgegeben werden. Die eingesetzte Technik erlaubt es uns aber, jeden Schritt auch anders umzusetzen.

Sonntag, 29. September 2013

Tangram 0.8 Release - Mehr Dynamik bitte

Es wurde langsam Zeit für ein neues Tag auf dem Tangram Repository. Die Änderungen gegenüber der letzten Version sind doch umfangreich und viele Anwendungen, die Tangram nutzen - und dringend Version 0.8 brauchen, sollten wieder eine Stabile Basis bekommen.
Die aktuelle Fassung auch von den Beispielen gibt es als Code wie immer bei github und die Dependencies bezieht man aus dem amor.

Was gibt's neues?

Version 0.8 beschäftigt sich viel mit Dynamik. Dazu bedurfte es eines Erheblichen Tunings - insbesondere auf der Google App Engine - allgemein für die Nutzung in der Cloud. Aber etwas anderes kommt unter der Überschrift Dynamik ja auch nicht in Frage.
Zu den umfangreicheren Caching Techniken ebenfalls mit Zielgebiet Cloud werde ich hier noch einen separaten Beitrag veröffentlichen.
Mit Version 0.8 ist die Programmierung von Tangram-Anwendungen nun endgültig in die Datenbank gewandert und wird dort mit Apache Velocity und Groovy umgesetzt, wobei einige Schwächen und Fehler bereinigt wurden.
Dabei sind nun neben den bekannten URLs auch Benutzeraktionen auf der Weboberfläche mit (in den sogenannten Shims) Groovy umsetzbar.
Das dynamische Zusammenstellen der Inhalte auf der Site ist nun ausreichend performant, in der API vollständig und ebenfalls mit Groovy handhabbar.
Um das alles benutzbar zu halten wurde der Editor - eigentlich nur ein Stiefkind in Tangram - in wichtigen Details verbessert und in den Abläufen einfacher gestaltet.
Technisch wurde die RDBMS Umsetzung vom Proof of Concept neben der Google App Engine zu der Hauptumsetzung und das System um die Anbindung MongoDB erweitert. Dabei wurde der JDO-Layer von den historischen Altlasten früher Google App Engine Zeiten befreit und auf API-Level 3.0 gehoben.
Natürlich sind alle genutzen Komponenten auf aktuelle Versionen umgestellt und auch das Buildsystem mit Gradle - jetzt in Version 1.8 - konsistent weiterentwickelt.

Neuer Standard-Startpunkt

Wer nun eine neue Web-Idee ausprobieren möchte und kein Geld in die Hand nehmen will, nimmt nicht mehr die Tangram und die Google App Engine und den Google Apps sondern Tangram und Cloudbees - ggf. mit MongoDB als Backend, an dieser Stelle sogar mit integrieten git-SCM und Continous-Integration-Server über Jenkins.
Auch hier gilt: Wenn die Idee fliegt, besteht ein professionelles Angebot für eine kommerzielle Nutzung der Plattform.
Ersatz für die Google Apps, die wir in der Vergangenheit für den Rest des Auftrittes wie Mails, Calender, Dokumentablage etc. genutzt haben, findet man bei zoho.

Montag, 8. Juli 2013

Mehr Auswahl für die Plattform - Tangram auf Cloudbees

Wie es aussieht, läuft Tangram sehr einfach auch auf der Infrastruktur von Cloudbees. Im Gegensatz zu der Google App Engine benötigt man bei dieser Variante keine spezielle Anpassung, es müssen nur die vorhandenen Konfigurationsparameter passend eingestellt werden:

1. Anlegen einer neuen Anwendung

Entweder über die Web-Schnittstelle oder die Kommandozeile legt man eine neue Anwendung an.

2. Erstellen einer Datenbank

Unter Cloudbees kann man MySQL Datenbanken anlegen und benutzen.
Eine solche Datenbank könnte man natürlich nun direkt in die Tangram-Anwendung hineinkonfigurieren.  Dann könnte man den folgenden Schritt überspringen und direkt die Anwendung mit Schritt 4 deployen. Server, Port, Schemaname und Benutzername sind ja aus dem GUI bekannt und können einfach in die jdoconfig.xml übernommen werden. Wir gehen hier jedoch über einen Zwischenschritt vor.

3. Verbinden der Datenbank als Datasource

Die Verbindung der Datenbank mit einem Namen, der über JNDI erreichbar ist, kann nur über die Kommandozeile erledigt werden:

examples\rdbms-example>bees app:bind -db <DBNAME> -a <APPID> -as tangramdb

Im Tangram rdbms example lautet die jdoconfig.xml dann

<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<jdoconfig xmlns="http://java.sun.com/xml/ns/jdo/jdoconfig"
   xmlns:xsi="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance"
   xsi:noNamespaceSchemaLocation="http://java.sun.com/xml/ns/jdo/jdoconfig">

   <persistence-manager-factory name="transactions-optional">
       <property name="javax.jdo.PersistenceManagerFactoryClass"
           value="org.datanucleus.api.jdo.JDOPersistenceManagerFactory"/>
       <property name="datanucleus.ConnectionFactoryName" 

                 value="java:comp/env/jdbc/tangramdb" />
       <property name="datanucleus.autoCreateSchema" value="true" />
       <property name="datanucleus.validateTables" value="true" />
       <property name="datanucleus.manageRelationships" value="true" />
       <property name="datanucleus.validateConstraints" value="true" />
   </persistence-manager-factory>

</jdoconfig>


Statt der "normalen" Verbindungsparameter findet sich hier also nur eine Zeile mit dem Eigenschaftsnamen "datanucleus.ConnectionFactotyName". Die anderen Parameter entsprechen den Einstellungen, die im Zusammenhang mit Tangram immer verwendet werden.

4. Deployen

Entweder benutzt man wieder das GUI und deployed das Web-Archiv unter build\libs\rdbms-example.war oder erledigt dies über die Kommandozeile (BEES_HOME muß gesetzt sein und das Cloudbees SDK im Pfad erreichbar):

examples\rdbms-example>bees app:deploy build\libs\rdbms-example.war  
    -a <account>/<appid>

5. Benutzen

Das war's dann auch:

http://<appid>.<account.>.cloudbees.net/s/list?cms.editor.class.name=org.tangram.rdbms.solution.RootTopic

führt einen nun auf nach dem Login an den einfachen Tangram Editor - und es kann losgehen, mit dem Anlagen von Codes und (im Beispiel) Topics und anderen Objekten,